Dimitrina Lang führt Liste an – 40 Kandidierende mit internationalen Biografien und kommunalpolitischer Erfahrung
München, 24. September 2026. Die Wählergruppe „Aktiv Bürgerlich International – Die Christsozialen (ABI)" hat ihre Liste für die Münchner Migrationsbeiratswahl 2026 aufgestellt und beim Kreisverwaltungsreferat eingereicht. Insgesamt umfasst der Wahlvorschlag 40 Kandidatinnen und Kandidaten sowie drei Ersatzkandidierende.
Die Liste vereint Menschen mit ganz unterschiedlichen familiären und geografischen Hintergründen. Dazu gehören in Deutschland geborene Menschen mit internationaler Familiengeschichte ebenso wie Menschen, die selbst nach München eingewandert sind. Ihre Biografien und familiären Wurzeln reichen von Mittel- und Osteuropa über den Balkan und den Mittelmeerraum bis in den Nahen und Mittleren Osten, nach Südasien und Nordamerika.
Auf der Liste finden sich unter anderem Menschen mit bulgarischen, iranischen, indischen, türkischen, italienischen, serbischen, albanischen, irakischen, rumänischen, ukrainischen, polnischen, kroatischen, griechischen, französischen, spanischen, ungarischen, jordanischen, moldauischen, slowenischen, österreichischen und US-amerikanischen Bezügen. Sie bringen unterschiedliche Lebensgeschichten, berufliche Erfahrungen, gesellschaftliches Engagement und Verbindungen zu verschiedenen Münchner Communities in die gemeinsame Arbeit ein.
ABI versteht sich als eigenständige bürgerlich-christsoziale Wählergruppe. Zahlreiche Kandidierende sind in der CSU oder ihrem politischen Umfeld engagiert. Entstanden ist die Initiative aus dem Umfeld des Münchner Internationalen Stammtischs, aus dessen Netzwerk heraus sich Menschen mit unterschiedlichen internationalen Biografien gesellschaftlich und politisch in München engagieren.
Angeführt wird die Liste von Dimitrina Lang, die aus Bulgarien stammt. Die Diplom-Sozialpädagogin ist seit März 2017 Vorsitzende des Münchner Migrationsbeirats und beruflich im Stadtjugendamt der Landeshauptstadt München tätig. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Sozial-, Jugend- und Integrationsarbeit. Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde sie mit „München leuchtet" in Bronze ausgezeichnet.
Auf Listenplatz 2 kandidiert Nima Lirawi mit iranischen Wurzeln. Er engagiert sich seit 2008 mit kurzer Unterbrechung im Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg und verfügt damit über langjährige Erfahrung in der Münchner Stadtteilpolitik. Dort ist er stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion sowie stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Umwelt und Klimaschutz sowie Integrationsbeauftragter. Im Münchner Migrationsbeirat ist er Sprecher des Ausschusses für Bildung, Erziehung, Kinder, Jugend und Familie. Für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement wurde er mit „München leuchtet" in Bronze ausgezeichnet.
Auf Listenplatz 3 kandidiert Akther Jahan Khan, die aus Indien stammt und Mutter von zwei Töchtern ist. Beruflich ist sie als Projekt- und Programmmanagerin tätig. Ihr gesellschaftliches Engagement konzentriert sich insbesondere auf Bildung und Erziehung, Kinder, Jugendliche und Familien sowie auf soziale Themen, Gesundheit und Frauenangelegenheiten. Als Vorstandsmitglied von KES engagiert sie sich außerdem in den Bereichen Kultur, Bildung und Sport. Sie ist Mitglied der Frauen-Union und von Frau Kunst Politik und arbeitet eng mit MORGEN e. V. zusammen. Ein besonderes Anliegen ist ihr, durch Veranstaltungen und ehrenamtliches Engagement Kultur und Sport miteinander zu verbinden, die Gesundheit und Bewegung von Kindern und Frauen zu fördern und Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen.
Auf Listenplatz 4 kandidiert Serdar Duran mit türkischen Wurzeln. Beruflich ist er im Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München tätig und verfügt insbesondere über Erfahrung an den Schnittstellen von Arbeitsmarkt, Ausbildung und Integration. Politisch engagiert er sich in der CSU und in der CSU-Kommission für Integration. Duran gehört zu den Initiatoren des Münchner Internationalen Stammtischs und kandidierte bereits in der Vergangenheit für die CSU für den Münchner Stadtrat.
Auf Listenplatz 5 folgt der aus Italien stammende Enrico Bianco. Der Politikwissenschaftler mit Masterabschluss in Europäischer Politik an der Universität Padua ist beruflich beim Freistaat Bayern tätig. Von 2023 bis 2026 gehörte er dem Münchner Migrationsbeirat an und war dort stellvertretender Sprecher des Ausschusses für Arbeit und Wirtschaft. Eng mit der italienischen Community verbunden ist Bianco durch sein Engagement als Schatzmeister von Rinascita e. V., dem ältesten italienischen Verein Münchens, sowie als Mitglied des COMITES München, der Vertretung der italienischen Staatsbürger im Konsularbezirk München.
Auf Listenplatz 6 kandidiert Marija Schopohl mit deutsch-serbischem Hintergrund. Sie war von 2013 bis 2019 beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und von 2020 bis 2023 bei der Ausländerbehörde München tätig. Seit 2023 arbeitet sie als Sekretariatsleitung an beruflichen Schulen. Seit 2026 gehört sie für die CSU dem Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied an und arbeitet dort im Unterausschuss Soziales, Bildung, Familie, Senioren, Kinder und Jugend mit. Darüber hinaus engagiert sie sich in der CSU und der Frauen-Union.
Die ersten zehn Listenplätze
- Dimitrina Lang – Bulgarisch
- Nima Lirawi – Iranisch
- Akther Jahan Khan – Indisch
- Serdar Duran – Türkisch
- Enrico Bianco – Italienisch
- Marija Schopohl – Deutsch, Serbisch
- Anshika Singh – Indisch
- Geraldine Vischer – Albanisch
- Hassan Al-Jebury – Irakisch
- Cedric Kreher – Französisch
„Unsere Liste verbindet Menschen mit unterschiedlichen internationalen Biografien, die sich bereits heute ganz konkret für München engagieren. Wir bringen Erfahrungen aus verschiedenen Communities mit, aber unser gemeinsamer Bezugspunkt ist München. Uns verbindet der Anspruch, Verantwortung zu übernehmen, Probleme pragmatisch anzugehen und den Migrationsbeirat konstruktiv in die Münchner Kommunalpolitik einzubinden. Wir wollen nicht nur über Teilhabe sprechen, sondern sie gemeinsam gestalten", erklärt Nima Lirawi für ABI.
Bei der Vorbereitung und Durchführung der Listenaufstellung wurde ABI auch von Mitgliedern der CSU-Stadtratsfraktion begleitet. Besonderer Dank gilt den Stadträten Leo Agerer und Nihat Demir, die den Aufstellungsprozess unterstützten und bei der Durchführung der Versammlung mitwirkten.
Mit ihren 40 Kandidatinnen und Kandidaten vereint ABI unterschiedliche Herkunftsgeschichten, Berufsgruppen, Generationen und Formen des gesellschaftlichen Engagements. Neben bereits kommunalpolitisch aktiven Mitgliedern kandidieren Menschen aus Vereinen, Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Sport. Die unterschiedlichen Verbindungen zu Münchner Communities sollen dabei ebenso in die Arbeit einfließen wie die gemeinsame kommunalpolitische Perspektive auf die gesamte Stadt.
Der Wahlvorschlag von „Aktiv Bürgerlich International – Die Christsozialen (ABI)" wurde am 22. September 2026 beim Kreisverwaltungsreferat eingereicht. ABI tritt bei der Migrationsbeiratswahl am 22. November 2026 an.
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